Spülkästen entkalken

Das am häufigsten verwendete System der Toilettenspülung ist der Spülkasten. Es gibt unterschiedliche Bauarten, das Arbeitsprinzip ist aber sehr ähnlich: WC mit aufgesetztem Spülkasten, Spülkasten mit Wandbefestigung (Aufputz), Spülkasten im Vorwandelement (Unterputz und Aufputz).

 

 

Innenleben

Neuere Modelle haben einen Hartkunststoffschwimmer, ältere meist einen Hartschaumschwimmer.

 

 

Sonstige Bauteile:

Drückerplatte, Zieh- oder Druckknopf, Überlauf (Ablassventil mitrohrartigem Aufsatz, innen hohl und oben offen), Einlaufventil (länglich, rohrartig, mit Kunststoffgewindestange und Schwimmer)

Gummidichtungen
Hierbei handelt es sich um herkömmliche Ersatzteile, die Sie in jedem Baumarkt erhalten.
Die Gummidichtungen sollten Sie vorsichtshalber gleich mit austauschen, wenn Sie den Spülkasten entkalken. Sie befinden sich am Überlaufrohr und am Einlaufventil. Altersbedingt werden sie hart und porös.

Was wird zum Entkalken benötigt:

  • Wasserpumpenzange
  • Evtl. Taschenlampe
  • Behälter zum Entkalken (falls Schwimmer und Dichtungen separat entkalkt werden)
  • Schraubendreher
  • Evtl. neue Gummidichtungen
  • Entkalkungsmittel, z. B. Zitronensäure (ca. 80 g/L Wasser), Entkalker aus der Drogerie oder dem Supermarkt
  • Evtl. neues Einlaufventil mit Schwimmer, neuer Überlauf

So wird entkalkt:

  • Bei Aufputz-Spülkästen einfach den Deckel abheben, bei Unterputz-Spülkästen die Verkleidung mit einem Schraubendreher öffnen.
  • Den Entkalker nach Bedienungsanweisung in den Spülkasten geben, nach der Einwirkzeit die Spülung betätigen.
  • Sie können auch den Schwimmer sowie die Dichtungen ausbauen und gesondert entkalken. Vor dem Ausbau aber unbedingt den Wasserzulauf abdrehen! Nach dem Entkalken wieder einbauen und den Wasserzulauf aufdrehen!