Poolwasser und -becken pflegen - so geht's!

Dank regelmäßiger Poolreinigung bleibt das Wasser konstant sauber und klar - und das Planschen im Becken ein Genuss. Praktische Tipps gibt´s hier!

Schnelldesinfektion

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PH-Mittel

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Luftpumpe

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Die richtige Poolreinigung für ausgelassenen Badespaß

Schlechte Wasserqualität trübt im wahrsten Sinne des Wortes das Planschvergnügen. Sie geht mit Bakterien- und Algenwuchs einher. Baden macht aber nunmal nur in sauberem, klarem Wasser Spaß. Das bedeutet: Du musst deinen Pool regelmäßig reinigen. Wir erklären dir die wichtigsten Maßnahmen zur Pflege.

Der Hauptakt: die Frühjahrsreinigung

Die Hauptreinigung erfolgt einmal jährlich im Frühling am einfachsten bei entleertem Becken. Dabei befreist du Boden und Wände des Pools von Kalk- und Schmutzablagerungen sowie Mikroorganismen - z. B. Bakterien und Algen. Verwende saures Pool-Reinigungsmittel. Trag es mit einem Handschrubber oder einer Beckenbürste auf und spül es nach der Reinigung gründlich mit Wasser ab. 

Danach behandelst du Wände und Boden mit Algezid (flüssiges, chlorfreies Algenverhinderungsmittel) schaumfrei. Prüfe den Filtersand und tausch ihn gegebenenfalls aus (mindestens alle zwei bis drei Jahre oder wenn er nicht mehr feinkörnig genug ist). Hast du einen Pool mit Kartuschenfilteranlage, solltest du in jedem Fall eine neue Kartusche einsetzen. 

Nun kannst du die Filteranlage in Betrieb nehmen und das Becken mit Frischwasser befüllen. Benutze kein Brunnenwasser. Dieses ist stark eisen- und kupferhaltig, wodurch eine braune, unansehnliche Brühe entsteht. Du müsstest mit hochkonzentriertem Chlor beziehungsweise speziellen Chemikalien nachhelfen, um es zu retten - eine ziemlich aufwändige Angelegenheit. Entscheide dich also lieber für bereits aufbereitetes Wasser von einem öffentlichen Wasserwerk. Zwar kostet es mehr als Brunnenwasser, lohnt sich allerdings langfristig (weniger Pflegeaufwand, saubereres Wasser). 

Als nächstes gilt es, den pH-Wert des Wassers zu messen. Nur wenn er korrekt eingestellt ist, wirken die in der Folge regelmäßig eingesetzten Wasserpflegeprodukte optimal. Verwende ein entsprechendes Testgerät (Quicktest-Streifen, Testkit mit Tabletten). Der pH-Wert sollte stets zwischen 7,2 und 7,4 liegen. Fällt er niedriger als 7,0 aus, pH-Heber zugeben. Ansonsten pH-Senker einsetzen. Lass die Filteranlage nach dem Einstellen des pH-Werts mindestens 24 Stunden durchgehend laufen.

Führe dann eine Erstchlorierung durch, entweder mit organischem oder anorganischem (bei weichem Wasser sinnvoll) Chlorgranulat. Organisches Chlor verwendest du, wenn für regelmäßige Frischwasserzufuhr gesorgt wird (meistens bei Pools mit Sandfilteranlage), dadurch gibt es weniger Kalkablagerungen im Pool und auch der Filter verstopft nicht. Außerdem ist der PH-Wert gleichbleibend. Anorganisches Chlor ist dann zu verwenden wenn ein regelmäßiger Wasserwechsel nicht gegeben, und der PH-Wert sehr niedrig ist. Anorganisches Chlor muss häufiger nachdosiert werden. Besonders praktisch ist eine Chlorlangzeittablette zusammen mit einem Chlorstabilisator. So wird das Poolwasser kontinuierlich chloriert und entkeimt.

Auch die einmalige Zugabe eines Härtestabilisators ist ratsam. So reduzierst du das Risiko von Kalkablagerungen und Trübungen in deinem Pool erheblich. 

Die Intermezzi: Tipps zur Unterhaltsreinigung

Auch bei gefülltem Becken solltest du regelmäßige Pflegemaßnahmen ergreifen. Hier einige hilfreiche Tipps: