Klickertraining

Alles was du wissen musst...

Das Klickertraining kann drinnen und draußen durchgeführt werden. Man kann mit Hunden, Katzen, Pferden, Kaninchen, Meerschweinchen und sogar Hühnern „klickern“. Das Klickertraining wird immer beliebter denn das Tier lernt, dass es sich lohnt bestimmtes Verhalten zu zeigen und dadurch belohnt zu werden. Hier speziell der Hund.

Als Klicker bezeichnet man ein kleines Plastik- oder Metallplättchen, das durch drücken ein Klick-Klackgeräusch erzeugt. Nicht jeder mag dieses Geräusch. Als Alternative kann man auch mit einem Kugelschreiber klicken oder mit der Zunge schnalzen. Letztendlich ist es nur wichtig, immer dieses Signal zu wählen, wenn der Hund das Verhalten zeigt und man den „Signalgeber“ immer dabei hat.

Aufbau eines Klickertrainings

Der Hund muss erst lernen, dass er bei richtigem Verhalten das Klickergeräusch hört und sofort etwas ganz Leckeres erhält, z. B. Futter, Käse, Wurst etc. als Belohnung. Die ersten Trainingseinheiten sollten kurz sein, ca. 3 Minuten mit 5-10 Klicks. Diese mehrmals mit Pausen wiederholen.

Zu Beginn klickt man und der Hund erhält jedes Mal ein Stück Belohnung. So lernt der Hund, dass gleich etwas Tolles, Leckeres kommt. Und zwar immer! Das Klickergeräusch ist die Ankündigung der Belohnung.


Sitz üben

Man beobachtet den Hund einfach und wartet bis er sich hinsetzt. Genau in diesem Moment bekommt der Hund das Klickergeräusch zu hören und seine Belohnung. Der Hund lernt dadurch ganz schnell, dass es sich lohnt, sich öfter hinzusetzen.

Als nächstes kann man beginnen, das Kommando „Sitz“ oder Handzeichen mit einzubauen. Wichtig ist, dem Hund das Kommando kurz bevor am Boden sitzt zu geben, das Klickgeräusch kommt, wenn er mit dem Po den Boden berührt. Der Hund versteht ganz schnell, was gemeint ist, wird das Signal oft genug im richtigen Moment gegeben. Die Übung ist gefestigt. Nun werden Klicker und Belohnung nur noch eingesetzt in Verbindung mit dem Kommando „Sitz“.

Klicker kann man auch wunderbar bei Welpen einsetzen. Diese lernen fix, dass es sich lohnt Herrchen oder Frauchen oft anzuschauen, wenn es dafür ein Klickergeräusch und Belohnung gibt. Z. B. beim Spazierengehen, wenn sich der Welpe nach Ihnen umdreht.