Fenster- und Türdichtungen

Energie sparen leicht gemacht!

Die günstigsten Energiesparprodukte Fenster- und Türdichtungen. Sie sind sehr effektiv und im Bereich Preis-Leistungsverhältnis, unschlagbar. Schlecht gedämmte Fenster und Türen, sind echte Energiefresser. Vor allem Außentüren können sehr stark betroffen sein. Bei undichten Außentüren und Fenstern, können aber gut abgedichtete Innentüren lästige Zugluft stoppen und somit die Heizkosten für alle anderen Räume verringern.

Von den individuellen Gegebenheiten des Haushaltes ist das komplette Thema Heizen sehr abhängig. Wenn z.B. die Außenwände, Fenster und Türen nur unzureichend gedämmt sind, nützt verhältnismäßig wenig, eine zentral gesteuerte Heizungsanlage zu installieren! Damit ein Raum effizient geheizt werden kann, muss er die Wärme auch gut halten können. Die Dämmungs-Schwachstellen einer Außenwand, die auf einer Wärmebildkamera sichtbar werden, sind immer die Fenster und die Türen im Innenraum. Hier lässt sich die meiste Energie durch vernünftiges Abdichten inkonsistenter Stellen einsparen.

Die Fenster und Türen eines Gebäudes sollten einmal im Jahr auf Herz und Nieren geprüft werden. Das dafür notwendige „Werkzeug“ ist eher bescheiden: ein Schraubendreher, eine Kerze oder ein Stück Papier. Fahren Sie mit einer brennenden Kerze am Innenrand des Fensterflügels entlang, dringt Luft ein, flackert die Flamme. Wenn das zu gefährlich erscheint, dann legen Sie ein Blatt Papier auf eine Ecke des Fensterrahmens und schließen Sie den Flügel. Sollten Sie das Papier leicht heraus ziehen können, ist ein Erneuern der Dichtung unabdingbar. Zunächst sollte der Schließmechanismus getestet werden, ob er noch ausreichend funktioniert. Moderne Fenster lassen sich mit einem Schraubendreher leicht nachjustieren.

Ältere Fenster, insbesondere Holzfenster, sollten durch einen schlichten Heimwerkertrick dicht zu bekommen sein. Auf den Rahmen, dort wo der Flügel anliegt, wird rundum eine Schicht aus Silikon aufgetragen. Darauf legt man einen schmalen Streifen Frischhaltefolie oder Papier, die beide mit Seifenwasser befeuchtet wurden, und schließt den Flügel. Nach ca. 2 - 3 Stunden sollte das Silikon ausgehärtet sein, nun kann man das Fenster vorsichtig öffnen und die Schutzfolie oder das Papier abziehen. Eine wirklich bessere Methode sind vorkomprimierte Dichtbänder, die nach dem Auflegen sich ausdehnen oder selbstklebende Dichtungsstreifen aus Schaumstoff, diese Dichtungskomponenten sind selbstverständlich für Sie im Baumarkt erhältlich. Sie müssen nur noch die Bänder zuschneiden, Fensterrahmen an den zu beklebenden Flächen reinigen und die Dichtung aufkleben!

Neuere Kunststoff- oder Holzfenster sind meist mit umlaufenden Dichtungen aus Profilgummi ausgerüstet. Oft sowohl im Rahmen als auch im Fensterflügel. Doch auch Gummi-Dichtungen sind Verschleißteile, sie werden spröde, reißen oder reiben sich mit der Zeit ab. Nach ca. 15 Jahren können auch hochwertige Fenster und Türen „undicht“ werden. Leider gibt es eine Vielzahl der verschiedensten Gummiprofilen, welche die verschiedenen Hersteller eingesetzt haben. Es ist für einen Heimwerker mittlerweile sehr schwierig geworden, ein neueres Fenster selbst abzudichten. Erkundigen Sie sich vor dem Fenster- oder Türenkauf, wie eine Verschleißteilbeschaffung längerfristig gewährleistet ist. 

Die meist verwendeten Dichtungsprofile aus Gummi oder aus Silikonkautschuk sind zwar merklich teurer als die erwähnten Schaumstoffbänder, halten aber dafür entschieden länger. Sie bleiben Ihnen noch länger erhalten, wenn sie jährlich mit Grafitpaste oder mit einem silikonhaltigen Pflegespray behandelt werden. Entsprechende Pflegeprodukte erhalten Sie im Baumarkt.

Holzfenster können Sie mit Leinölfirnis einölen, so bleiben auch die Dichtungen elastisch und dicht. Ebenso sollten auch die Holzfenster jährlich, am besten vor der Winter-Heizperiode richtig eingestellt werden. So verhindern Sie unter anderen das Eindringen von Zugluft. Natürlich ist es empfehlenswert, gerade in den Wintermonaten, als zusätzlichen Schutz, vorhandene Rollläden am Haus zu benutzen.